Gästebuch

58 Einträge im Gästebuch - 10 pro Seite angezeigt


  • pit am 24.08.2005

    Hi, leider hat sich die Zahl der Internet-Moeglichkeiten mit Computer in den USA radikal reduziert. Jeder hat einen Laptop und wireless access gibt es an jeder Stelle. Dasselbe gilt fuer Handys. Jeder telefoniert, aber 5 Meilen hinter jedem Ort gibt es kein Netz. Darum zum ersten Mal Gruesse aus Moab, Utah. Nachdem unser Flieger ueberbelegt war, gab man uns in Muenchen zu verstehen, dass wir auf der Warteliste waeren. Und so was bei der deutschen Lufthansa, nachdem wir im Dezember gebucht hatten. Es schliesslich doch geklappt und wir sind sicher in LA gelandet. Besucht haben wir noch am selben Abend das Bonaventura Hotel und sind mit den glaesernen Aufzuegen gefahren. Kenner erinnern sich an die Fahrt mit dem Motorrad von Ernie Schwarennegger in True Lies. Besucht haben wir noch Santa Monica (Pier mit Karussell) und sind dann mit dem Camper nach San Diego. Seaworld und Balboa-Park und weiter gings in den Joshua-Tree-Park mitten in der Wueste. Grandios der Sonnenuntergang und die gespenstische Stille. New-Age-Juenger sahen wir in Sedona die mit gymnastischen Uebungen die Kraft der Erdstrahlen nutzen wollten. Viele Deutsche leben dort und finden das toll. Die naechste Station war Tucson, wieder in der Wueste, mit dem fantastischen Arizona-Desert-Museum. Weiter ging es nach White Sands und Great Sand Dunes nach Santa Fe und Taos. Geschenkt haben wir uns den Trip nach Aspen und den Million Dollar Highway zwischen Durango und Ouray. Dafuer sind wir nach Mesa Verde und seit zwi Tagen im Arches Nationalpark in Moab, Utah. So - Schluss jetzt. Noch einige Beobachtungen allgemeiner Art. Der Amerikaner liebt weisse Socken zu Shorts mit brauen oder weissen Schuhen. Die Park Ranger haben ungeahnte Enterntainment-Qualitaeten und erlaeutern Naturschoenheiten mit Sprache und Gestik von Jay Leno und Conan O Brien. Linksabbiegen ist nach wie vor eine spannende Angelegenheit, da sich beide Fahrtrichtungen eine Spur teilen. Das Fahren auf den Highways ist entspannend, obwohl jeder die Geschwindigkeitbegrenzung um 10 Meilen ueberschreitet, aber auch nicht mehr. Keine wahnsinnigen BMW-Fahrer ueberholen einen mit 240. Die Indianer haben wohl mit ihrer Vergangenheit Frieden geschlossen und machen einen beim Kauf einer Halskette nicht mehr mit ihrem Gesichtsausdruck fuer 600 Jahre Unterdrueckung verantwortlich. In Tombstone, Arizona durften wir mit den Kindern in den Saloon in dem - ich schwoere - ordentlich geraucht wurde. In Moab, Utah duerfen Jugendliche erst ab 21 ueberhaupt eine Kneipe mit Alkoholausschank betreten. Mehr davon, wenn es euch interessiert, in ca eineinhalb Wochen. Gruss von Pit und Familie

  • pit am 04.08.2005

    Ein Gruß von mir an alle von dem unvergessenen Heinz Erhardt Das Kind hängt an der Mutter, der Bauer an dem Land, der Protestant an Luther, das Ölbild an der Wand. Der Weinberg hängt voll Reben, der Hund an Herrchens Blick. Der eine hängt am Leben, der andere am Strick..."

  • pit am 03.07.2005

    Oh heil dir du großer Klenkes. Du sprachst zu mir und alles ward gut, ließest mich teilhaben an deiner Weisheit. Also: Nichts geht über den guten alten Izkikowski. Stecker raus, Stecker wieder rein! Gut ist's.

  • tscheinalutz am 18.02.2005

    Oh ja, sie hat schon was, die Bisenessklaas - Interkontinentalflüge sind nicht länger Abenteuer (mit verbogenen Knochen), sondern sowas wie ein Altherrenbusausflug ohne Bodenhaftung. Am Flugbahnsteig (the gate) in München stehen massenweise verschiedene Leute und warten auf den Abflug. Mit dem Einsteigeaufruf (the boarding) passiert Seltsames: Die interessanten Leute trennen sich von den langweiligen Leuten und besteigen den Flieger, erstere sehe ich nicht wieder. Mein Recaro-Sessel ist nicht am Fenster - egal, das Wetter ist sowieso schlecht und ich muß genau aufpassen, was die anderen Leute (the longweiler) im Rahmen des Vorbereitungsritualas aufführen... Schuhe ausziehen und in die vorgesehene Sitzöffnung am Boden stopfen. Nach dem Bisenessklass-Überlebenspack suchen und die Schlafsocken(!) rausfummeln - anziehen. Restausrüstung sind: Zahnbürste, Kopfhörerpolster, Erfrischungstuch und ein rosa Kondom (nein, nur Spass), dafür gibt es die original Lufthansa-Schlafmaske - echt ok. Mein Sitz lässt sich formvollendet einstellen - mit Fernbedienung (remote control), mit der kann ich gleichzeitig mein Entertainment Center bedienen. Nach Stunden, wenn alle Filme abgespult sind und wir brav aufgegessen haben, dimmt Mama-Stewardess das Licht und alle schlafen nach und nach. remote control hat eine Funktionstaste für 'Schlafen' - meine Füße verschwinden unter dem Kopfteil des Vordermannes, mein Kopf und Oberkörper versinkt in einer Art Schlafmuschel. The longweiler-Körper liegen jetzt leicht schräg - wenn alle knacken sieht's aus wie in einer Invitro-Brutkolonie - cool. Nach der Landung geht's durch die SARS-Quarantaine, mein Körper wird dabei mit einer Infrarot-Kamera aufgenommen. Da heißt's kühlen Kopf bewahren, dann lässt der Chinese dich auch durch - außerdem muss ich ein Gesundheitsformular ausfüllen, da kann ich ankreuzen, welche Infektionen ich mir wünsche. Wunschzettel und Visum werden geprüft, alles klar, ich bin drin. Der Fahrer wartet mit einem Nameszettel in der Hand auf mich - der Typ ist echt nett und fährt mich im Buick-Van vom Flughafen durch die Stadt zum Hotel (http://www.24-hotel.com/hotel_detail.asp?Nes_user_id=&hotel_id=0163). Oh Mann - dieser Verkehr hat seine eigenen Gesetze...

  • pit am 11.02.2005

    Steh ich so beim Brötchenholen an der Kasse, fällt mir eine Visitenkarte auf: Die Neumacher - Baurepair. Das schöne Wort "Baurepair" lässt mich zu Hause die angeführte website "www.die-neumacher.de" aufrufen.Abgesehen davon, dass "Times New Roman" eine unleserliche Schrift ist, besticht das völlige Missachten von Zeichensetzung , Grammatik und basaler Rechtschreibung. Zur graphischen Gestaltung wird der große web-klenkes heute Abend sicher die letzten Worte sprechen.

  • Stefan am 21.11.2004

    Ahoi-Brause gibt es noch (z.B. bei Spar). Hat mich selbst gewundert. Gruß

  • pit am 22.06.2004

    Wenn es noch eines Beweises bedarf: die Liste liebgewordener Dinge, die urplötzlich vom Markt verschwinden, wird weitergeschrieben.Erst die Bic-Feuerzeuge - nun der original Muskote-Wickler:Grundausstattung jedes Selbstdrehers, adhoc schnöde ersetzt durch Surrogate mit Namen wie "Marie", die jede Kippe in eine steinhart gerollte Kaugummiziggi verwandeln. Dagegen würde selbst Adrian Monk die sauber, faltenlos gerollte Fluppe mit dem Muskote-Teil in sein Herz schließen.Die Lady, formerly known as Rinder, meint dazu achselzuckend: "Plötzlich war er nicht mehr lieferbar. Ich weiß auch nicht". Wie kann ich es dann wissen? Mal in ebay schauen.

  • Pit am 21.05.2004

    Er ist seinem großen Vorbild Ulrich Roski gefolgt. Herbie ist gestorben. Ein Weizenbier mit großem Prosit für einen alten AV-Gefährten aus vergangenen Tagen.Damals - als einem die Welt zu Füßén lag, der Tag in der Wasserschapfgasse vor sich hinsickerte und noch alles möglich war - gehörte er zu einem inzwischen untergegangenen Menschenschlag: den Optimisten.Später - nach dem Schichtdienst ihn Echterdingen übernachtete er in unserer Wohngemeinschaft und gehörte flux dazu...

  • Pit am 13.04.2004

    In einem witzigen, konsumkritischen Büchlein mit dem Titel „Consumerism“ erschienen 1965 (!) sieben bis heute gültige Prinzipien:1. Du brauchst mehr als Eines von Allem. 2. Wirf es nach kurzem Gebrauch besser weg. 3. Da alles neu wird, ist das von gestern alt. 4. Alles nutzt sich schneller ab, als es müsste. 5. Alles ist so kompliziert, dass wir Neues dazukaufen müssen, damit es funktioniert. 6. Man braucht kein Geld, um etwas zu kaufen. 7. Wenn alle alles haben, verkauf’ noch mehr an Kinder.

  • Andreas am 28.02.2004

    Ich finde die Badekappenpflicht sollte wieder eingeführt werden. Warum sollten nur wir damals unter diesem Scheiß leiden??? Gruß aus Hamburg, Andreas


Top